DNA-Screening – Der Test der Zukunft!

Der ultimative DNA-Test DNA-ScreeningDNA-Screening – Die Zukunft hat bereits begonnen!

Was der Test kann und welchen Nutzen er bringt!

Seit kurzer Zeit bieten wir Züchtern, Hundebesitzern und Tierärzten die Möglichkeit eines sogenannten DNA-Screenings.

„Viel hilft viel“ – das trifft nicht auf alles im Leben zu, allerdings schon auf das genetische Screening. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Testverfahren, das unzählige Informationen über vererbte körperliche Merkmale, aber auch über potentielle Erbkrankheiten liefert. Da oftmals ungläubig nachgefragt wird, wie denn dieser verhältnismäßig günstige Test funktioniert, hab ich das zum Anlass genommen und den nachfolgenden Beitrag für Sie verfasst. Ich möchte Ihnen erklären, was der Test kann und welchen Nutzen Züchter, Zuchtvereine, aber auch Tierärzte und Hundebesitzer davon haben.

DNA-Screening - Die Zukunft der Dna Diagnostik

Das genetische Screening ist ein DNA-Test für Hunde, der feststellen soll, was Ihr Hund in sich trägt. Das DNA-Screening kann unabhängig von Rasse, Alter oder Geschlecht durchgeführt werden und funktioniert selbst bei Mischlingshunden. Derzeit werden verschiedenste genetische Erkrankungen, aber auch genetische Merkmale wie Fellbeschaffenheit, Fellfarbe oder Körpergröße – um nur einige zu nennen – getestet. Im Grunde macht das Screening nichts anderes als die bisherigen Einzeltests für bestimmte Erbkrankheiten. Die DNA des Hundes wird auf bekannte krankheitsverursachende Genveränderungen untersucht, allerdings nicht einzeln sondern im großen Stil.

Musterbefund DNA-Screening der Musterbefund(zum vergrößern klicken)

Warum dieser Test so günstig ist, beruht schlicht und einfach auf der Technologie die dabei verwendet wird, um das Erbgut zu untersuchen. Diese ist darauf ausgelegt, viele Hunde auf viele Erkrankungen oder Merkmale gleichzeitig zu untersuchen. Würde man nur einen einzelnen Hund „screenen“ wäre das nicht leistbar. Mittlerweile gibt es unzählige genetische Untersuchungen, die allerdings nur eine einzelne Genveränderung die mit einer Erkrankung und einem bestimmten Merkmal in Verbindung steht, nachweist.

Wir und auch zahlreiche Wissenschaftler sind aber der Ansicht, dass ein umfassender Test wie das DNA-Screening, welches die gesamte DNA des Hundes untersucht, viel besser Aufschluss über genetische Risiken unserer vierbeinigen Gefährte geben kann, als ein Einzelner das je könnte. Wie bei anderen genetischen Untersuchungen ist das mittels einer Blutprobe oder eines Backenabstriches möglich. Ersteres ist auf jeden Fall von einem Tierarzt zu entnehmen.

Heute kennen wir die verschiedensten genetischen Erkrankungen. Einige davon betreffen vermeintlich nur einzelne Rassen, andere wiederum sind rasseübergreifend. Viele genetische Erkrankungen oder Merkmale die von Wissenschaftlern identifiziert und erforscht wurden, werden häufig deswegen als rassespezifisch angegeben, weil sich die Untersuchungen der Forscher meist auf ein oder zwei Rassen beschränkten.

DNA-Screening - Genetische Erkrankungen sicher erkennen

Mit dem genetischen DNA-Screening hingegen, werden die gleichen Erkrankungen in den unterschiedlichsten Rassen für jeden Hund individuell ermittelt. Auch wenn einzelne Erkrankungen bis dato in einer bestimmten Rasse nicht als „relevant“ angesehen wurden, können sie Information über potentielle Risiken liefern, noch bevor diese eine echte Bedrohung darstellen. Mit dem Screening geht das sozusagen in einem Aufwasch. Denn Folgendes gilt es speziell bei rezessiven Erkrankungen zu bedenken. Auch wenn nur ein geringer Prozentsatz von Merkmalsträgern (Hunde die von einer bestimmten Erkrankung betroffen sind) in einer Rasse vorliegt, so ist der prozentuelle Anteil an Anlageträgern (Hunde die den Defekt tragen, selbst nicht betroffen sind, aber an die Nachkommen weitergeben) deutlich höher. Das heißt, mittels DNA-Screening auf vermeintlich „nicht-relevante“ Erkrankungen kann festgestellt werden, ob Träger einer bestimmten Erkrankung in der Population gegeben sind, noch bevor der erste Krankheitsfall auftritt. Durch eine richtige und sinnvolle Interpretation der Resultate, auch in Hinblick auf die effektive Zuchtpopulation, können präventive Schritte von Zuchtclubs und Züchtern eingeleitet werden.

Mischlingstest von FERAGEN - Der AlleskönnerWie bereits eingangs erwähnt, kann das DNA-Screening für jede beliebige Rasse durchgeführt werden, auch für Mischlingshunde bei denen man im Zuge des DNA-Screenings auch gleich noch die Rassen im Mischling bestimmen kann. Wenn es sich um Mix-Rassen aus reinrassigen Hunden oder Designer-Dogs handelt, kann genau wie bei reinrassigen Hunden ein Risiko für bestimmte genetische Erkrankungen bestehen. Das ist speziell dann der Fall, wenn sich die Rassen in den Ahnen die gleichen Erkrankungen teilen. Aber auch bei Hunden, bei denen die Rassen nicht bekannt sind, ist ein Screening sinnvoll, denn es ist beinahe unmöglich, im Vorhinein zu wissen, welcher Einzeltest für bestimmte Erkrankungen bei einem Mischlingshund wichtig oder notwendig ist. Anhand der Ergebnisse liegt nicht nur ein umfangreicher genetischer Status des Vierbeiners vor, der als Grundlage für eine vorausschauende Gesundheitsvorsorge angesehen werden kann, sondern man erfährt auf Wunsch auch noch die Rassen in seinem Vierbeiner. Gemeinsam mit dem Tierarzte des Vertrauens, kann jeder Hundebesitzer so einen optimalen Vorsorgeplan entwickeln. Denn die Gesundheit sollte nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren vierbeinigen Lieblingen, an erster Stelle stehen.

Sie möchten jetzt Ihren eigenen Hund testen?
Dann gehen Sie einfach in unseren Onlineshop und wählen Ihr gewünschtes DNA-Screening aus.

Leitung Genetik, Wissenschaft und Geschäftsführerin von FERAGENMag. Dr. Anja Geretschläger
CEO & Wissenschaftliche Leitung FERAGEN

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